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Ausgabe 36/2021
23. September 2021
Sehr geehrte Damen und Herren
 

Die Meldung löste diese Woche einen Medienrummel aus: Christian Kracht lässt sich von der Liste der Nominierten für den Schweizer Buchpreis streichen – einen Tag darauf wird seine Nominierung für die Shortlist des Deutschen Buchpreises bekannt. Schon fünf Jahre davor überraschte der Schweizer Autor das Publikum und die Jury, als er den «Schweizer Buchpreis 2016» wortlos entgegennahm und von der Bühne ging. Christian Kracht lässt sich in seinen Motiven nicht fassen. Er oszilliert als öffentliche Person stets zwischen Rückzug und Inszenierung, und als Autor wird er für sein mehrschichtiges Spiel mit Wirklichkeit und Fiktion gefeiert.

Ihre Pascale Blatter

 
Schweizer Buchpreis 2021
Christian Kracht zieht Nominierung zurück

Christian Kracht zieht seinen Roman «Eurotrash», erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, von der Nominierungsliste des Schweizer Buchpreises zurück. Als Begründung teilte er der Trägerschaft des Schweizer Buchpreises mit, dass er den Preis bereits 2016 gewonnen habe und mit seinem Rückzug «den anderen nominierten Schriftstellerinnen eine bessere Chance auf den Preis geben» wolle. Ferner möchte er «der Diskussion über die Förderung meines Werkes, wie sie bisweilen in einigen Schweizer Medien betrieben wird, nicht weiteren Stoff liefern.»

Mit dieser Bemerkung spielt der Autor vermutlich auf einen Artikel im Tagesanzeiger vom letzten Herbst an, in dem kritisiert wurde, dass Kracht als Bestsellerautor aus reichem Haus einen Werkbeitrag über 25’000 Franken von Pro Helvetia erhält. Ob der Satz somit einen doppelbödigen Hinweis für die Absage des hoch dotierten Schweizer Buchpreises versteckt, ist ein reines Gedankenspiel – doch immerhin handelt der Roman «Eurotrash» von Krachts familiärer Herkunft aus reichem Haus. Die Trägerschaft des Schweizer Buchpreises bedauert Krachts Entscheidung, «besonders, da sie zu diesem späten Zeitpunkt kommt», heisst es in der Medienmitteilung. Jurypräsident Daniel Graf sagt auf Anfrage: «Ich hätte es fairer gefunden, hätte Christian Kracht seine Entscheidung früher gefällt. Dann wären jetzt weiterhin fünf Namen, von denen die Jury überzeugt ist, auf dieser Shortlist, denn jede Jurorin und jeder Juror bei uns hat mindestens ein, zwei Titel, die sie oder er selbst schmerzlich auf der Shortlist vermisst.» Zur Jury gehören dieses Jahr nebst Daniel Graf, Kulturredaktor Republik auch Tommy Egger, Buchhandlung im Volkshaus; Sieglinde Geisel, Literaturkritikerin; Annette König, SRF-Literaturkritikerin und Hubert Thüring, Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel.

Ausgewählte Medienberichte zum Rückzug: Radio SRF 2 Kultur und Gesellschaft: Wenn ein Schweizer Autor den Schweizer Buchpreis nicht will, Podcast von Susanne Schmugge // St. Galler Tagblatt: Autor Christian Kracht lässt sich von Nominationsliste streichen, von Hansruedi Kugler und André Bissegger // Radio SRF 1: Steckt Kalkül hinter diesem «Kracht-Akt»?, von Laura Leupi // Persönlich: Christian Kracht zieht sein Buch zurück, SDA.

Das sind nach Ausscheiden von Christian Kracht die vier Nominierten:

Martina Clavadetscher: Die Erfindung des Ungehorsams (Unionsverlag)

Thomas Duarte: Was der Fall ist (Lenos)

Michael Hugentobler: Feuerland (dtv)

Veronika Sutter: Grösser als du (edition 8)

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Heinz Scheidegger, Verlagsleiter edition 8

Eine Frage an ...
Heinz Scheidegger, edition 8

Die vier Nominierten für den Schweizer Buchpreis 2021 sind gesetzt – die grösste Überraschung unter ihnen ist vielleicht die Debütanin Veronika Sutter. Wir fragen Heinz Scheidegger, Verlagsleiter der edition 8 in Zürich:

Hat die Nominierung des Debütromans von Veronika Sutter Sie überrascht? Wie kam «Grösser als du» überhaupt zur edition 8?
Veronika Sutter kam vor Jahren immer mal wieder an Lesungen von uns und so lernten wir sie kennen. Auch wurde sie Genossenschafterin und bestellte ab und an Bücher aus dem Verlag; sie ist eine Buchaffine. Vom Schreiben war aber nie die Rede. Plötzlich schickte sie uns einige Geschichten. Sie gefielen vor allem unserer letztes Jahr verstorbenen Geri Balsiger, die Veronika auch so etwas wie zum Weiterschreiben aufforderte. Es wurde uns klar, dass da ein Buch entstehen wird. Veronika schickte weitere Geschichten und Katja Schurter übernahm das Projekt, lektorierte, betreute und layoutete. Es war uns bewusst, dass in den Geschichten Potenzial steckt, auch vom Thema her. Nach dem Erscheinen im März gab es zwei, drei gute Besprechungen, und wir verkauften etwas über die Hälfte der vorsichtig kalkulierten 500er-Auflage. Zwei Tage nach der Nominierung waren alle Exemplare weg, die 2. Auflage ist im Druck. Die Nominierung hat mich überrascht (und freut mich riesig), es ist ihr Debüt, auch wenn man immer mit einer Nominierung liebäugelt. Wir beteiligen uns – glaube ich – seit Beginn am Schweizer Buchpreis.

 
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Deutscher Buchpreis
Shortlist mit sechs Nominierten

Die Shortlist für den Deutschen Buchpreis – mit Verlinkung auf die Begründung der Jury:

Norbert Gstrein: Der zweite Jakob (Hanser)
Monika Helfer: Vati (Hanser)
Christian Kracht: Eurotrash (Kiepenheuer & Witsch)
Thomas Kunst: Zandschower Klinken (Suhrkamp)
Mithu Sanyal: Identitti (Hanser)
Antje Rávik Strubel: Blaue Frau (S. Fischer)

Von den sechs Nominierten stammen zwei aus Österreich (Norbert Gstrein und Monika Helfer) und einer aus der Schweiz (Christian Kracht). Als Verlag ist Hanser mit drei Büchern reich vertreten. Das einzige Debüt ist Mithu Sanyals Buch «Identitti». Jurysprecher Knut Cordsen, Kulturredaktor des Bayerischen Rundfunks, sagt über die Shortlist-Titel aus insgesamt 230 Einreichungen: «Die sechs Finalistinnen und Finalisten zeigen den stilistischen, formalen und thematischen Reichtum der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur und zeugen von der immensen Lust und hohen Könnerschaft, Geschichten zu erzählen. Darüber hinaus reflektieren alle nominierten Titel das eigene Schreiben, loten seine Möglichkeiten und seine Grenzen aus.» Eine Rezension der Shortlist-Bücher gibt es in der FAZ (21.9.) von Andreas Platthaus.

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Serafina
NordSüd und Atlantis nominiert

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur verleiht mit der Frankfurter Buchmesse und dem Börsenblatt zum achten Mal die Serafina – Nachwuchspreis für Illustration. Nominiert sind:

  • Laura D’Arcangelo: Herr Bert und Alfonso jagen einen Dieb (Atlantis)
  • Arinda Craciun: Hunde im Futur. Eine Grammatik in Bildern (Susanna Rieder Verlag, Text: Susanna und Johannes Rieder)
  • Carla Haslbauer: Die Tode meiner Mutter (NordSüd)
  • Ceylan Maurer: für: Das grosse Büchergilde Gedichtbuch (Büchergilde Gutenberg, herausgegeben von Alexander Elspas)
  • Sabine Rufener: Der Wal im Garten (Kunstanstifter)

Zur Jury gehören Akademiepräsidentin Claudia Maria Pecher, Birgit Fricke (Frankfurter Buchmesse), Moni Port (studio soundso, Frankfurt) und Henriette Sauvant (Hochschule Trier, Fachbereich Gestaltung / Kommunikationsdesign).

Zwei der fünf nominierten Bücher stammen von Schweizer Künstlerinnen aus Schweizer Verlagen:

Laura D’Arcangelo, geboren 1995 in Bern, studierte Illustration Fiction an der Hochschule Luzern. Seit 2019 ist sie in der Projektleitung des «Bolo Klubs». «Herr Bert und Alfonso jagen einen Dieb» bei Altantis ist ihr drittes Bilderbuch.

Carla Haslbauer, geboren 1994 in Frankfurt, schloss ebenfalls Illustration Fiction an der Hochschule Luzern für Design und Kunst ab. «Die Tode meiner Mutter» bei NordSüd ist ihr erstes Bilderbuch. An diesem Wochenende feiert ihr Bilderbuch um eine Mutter, die Opernsängerin ist, übrigens Premiere als Aufführung am Opernhaus Zürich: «Die (Opern-) Tode meiner Mutter», ab 25. September.

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Digitale Buchtage 2021
Veranstaltungen als Replay aufgeschaltet

Alle Veranstaltungen der Digitalen Buchtage von letzter Woche stehen nun auf der Plattform als Replay bereit. Wer nicht dabei sein konnte oder etwas nochmals sehen und hören möchte, kann das ab sofort jederzeit tun. Falls Sie noch nicht registriert sind, können Sie das ebenfalls nachholen. Die Zahl der aktiven Teilnehmenden ist gleich hoch wie bei der ersten Ausgabe 2020, zieht Co-Leiter Michel Comte vom SBVV Bilanz. Erhöht haben sich die durchschnittliche Verweildauer pro Besuch auf der Plattform sowie die Zahl der Plattform-Besuche pro Person. Co-Leiterin und SBVV-Messeleiterin Myriam Lang sagt: «Wir sind mit der Veranstaltung zufrieden. Das Programm war aus unserer Sicht in sich stimmig und reichhaltig attraktiv. Die Programmplanung mithilfe eines Beirats hat sich sehr gelohnt. Das Vorjahresniveau bei den Teilnehmendenzahlen zu erreichen, halten wir für einen guten Erfolg.» Auch Thomas Duarte und Michael Hugentobler waren am 16. September zu Gast an den Digitalen Buchtagen. Sie haben sich mit Anna Katharina Diener und Tanja Messerli über ihre Bücher unterhalten und gelesen. Auch dieser allererste Auftritt der Nominierten des Schweizer Buchpreises 2021 ist seit heute auf dem SBVV-YouTube-Kanal aufgeschaltet.

SBVV-Weiterbildung
Die Moderatorinnen Lydia Zimmer, Literaturecho Basel und Trude Schneider, Literaturpower Berlin sind auch im SBVV-Weiterbildungsprogramm engagiert. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, mit Lydia und Trude die Themen zu vertiefen, welche die beiden an ihren sehr gut besuchten Digitale-Buchtage-Sessions angesprochen hatten. Drei Webinare stehen zur Verfügung:

Erfolgreiches Community Management in der Buchbranche: mit Trude Schneider, Montag, 27. September, 9 bis 13 Uhr

Wie eine Onlineveranstaltung funktioniert: mit Lydia Zimmer, Montag, 11. Oktober, 10 bis 11 Uhr

Digitale Veranstaltungen - konzipieren und individuell ausrichten: mit Lydia Zimmer, Montag, 11. Oktober, 13 bis 17 Uhr

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Am Mittwochabend fand an den Digitalen Buchtagen ein fetziger Illustrations-Battle für Gross und Klein statt. (Foto: Screenshot)
 
LIBER
Es wird konkret

Die LIBER-Kampagne nimmt Form an. Der SBVV verschickt heute Nachmittag eine Vorab-Information per E-Mail an die Buchhandlungen, die Mitglied beim SBVV und Bücherbon sind. Wer kein Mailing bekommt, aber interessiert ist, kann sich gerne beim SBVV-Sekretariat sekretariat@sbvv.ch melden.

 
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Das Buch der Woche
Neuerscheinung

Annemarie Wildeisen
Gemeinsam am Tisch

Der Name Wildeisen ist aus Schweizer Kochbuchregalen nicht wegzudenken und steht für einen unerschöpflichen Fundus an Rezepten, Kochideen und Küchentipps. Und hier ist Annemarie Wildeisens erstes vegetarisches Kochbuch. Ob ausgefallen, klassisch, unkompliziert oder festlich und gediegen, die Rezepte haben alle eines gemeinsam: Sie gelingen. Wertvolle Hinweise zu Vorbereitung und Kombination der Speisen, die Gliederung im Rezeptteil und die frische Gestaltung des Buches machen es zum unverzichtbaren Grundlagenwerk der vegetarischen Küche.

1. Auflage 2021
978-3-03902-137-6
UVP CHF 39.90

 

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Foto: Gai Saber

edition gai saber
Verlag gegründet nach IT-Karriere

Michael Frick hat dieses Jahr die edition gai saber in Zürich gegründet. «Nur Literatur. Pur» steht als Motto unter dem Verlagsnamen auf der Website, gefolgt von der Ankündigung der Teilnahme an der Frankfurter Buchmesse. Das Programm umfasst pro Jahr vier Titel Belletristik und zwei Essays. Im ersten Programm veröffentlicht er zwei Debüts: «Plus ultra» von Marco Müller und «Sixtine» von Maylis Adhémar (aus dem französischen). Ein Schwerpunkt bei den Essays bildet die kritische Auseinandersetzung mit Wirtschaftsthemen (im ersten Programm: «Die Tragödie des Wachstums» von Gilbert Rist). Der Neu-Verleger Michael Frick hatte sich nach einer mehr als 25-jährigen IT- Karriere in der Logistikbranche entschlossen, sich vor der Pensionierung beruflich neu zu orientieren. «Die Arbeit als Verleger erlaubt es mir, mich wieder mit Inhalten zu beschäftigen, die im Mittelpunkt meines Studiums Französisch und Philosophie standen.» Zudem seien Buchhandlungen und Plattenläden sein Leben lang die einzigen Geschäfte gewesen, in denen er sich gern und regelmässig aufgehalten habe. «Die Idee, einen Verlag zu gründen, kam fast zeitgleich mit der Information, dass der SBVV Kurse dazu anbietet. Während des Kurses war ich noch zu 100 Prozent in der IT tätig.» Dort sei die Sicherheit gereift, dass er tatsächlich ins Verlagswesen umsattelt mit einer Neugründung.

 
Literaare Herbstlese
Fokus Schweizer Literatur

Am 27. November findet im Thuner FrachtRaum die Literaare Herbstlese statt. Mit dabei sind Christoph Simon, Annette Hug, Simon Deckert, Mireille Zindel und Claudio Landolt. Ausserdem sprechen Friederike Kretzen, Judith Keller und Lukas Gloor über das Werk von Adelheid Duvanel. Auch das Bücherbroki «Leseglück» beteiligt sich am Rahmenprogramm. Der Besuch der Literaare Herbstlese erfordert ein offizielles Covid-Zertifikat.

 
«Seitengeflüster»
Wie divers ist der Schweizer Buchmarkt?

Am 26. September stimmt die Schweiz über die «Ehe für alle» ab. Deshalb wollte SBVV-Praktikantin Deborah Amolini in der neuen «Seitengeflüster»-Folge herausfinden: Wie divers ist der Schweizer Buchmarkt? Dafür traf sie sich mit Buchblogger Josia Jourdan, dem Gründer des queeren Buchclubs «Das Pinke Sofa», in Basel und reiste nach Bern, um mit Milena Leutert, Buchhändlerin von queerbooks, zu sprechen. (Foto und Kamera: Jana Leu)

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Buchblogger Josia Jourdan und SBVV-Praktikantin Deborah Amolini in der neuen Folge «Seitengeflüster».
 
Vermischte Meldungen

Frankreich verbot Amazon, Bücher gratis zu versenden, daraufhin stellte der Online-Händler Versandgebühren von 0,01 Euro in Rechnung. Nun will die französische Regierung dieses Schlupfloch schliessen. Abgestimmt wird im Oktober, wie das Börsenblatt schreibt.

Das Haus in Klagenfurt, in dem die österreichische Autorin Ingeborg Bachmann ihre Jugend verbracht hat, wird zu einem Museum. Darüber berichtet die Süddeutsche Zeitung.

 

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Hugo Doppler, Inhaber bis 2005 (Foto: privat)

Buchhandlungs-Rekorde
Eintauchen in die Geschichte von Bücher Doppler in Baden

Die Buchhandlung Doppler in Baden, die seit sechs Jahren Daniel Stehelin gehört und von Christine Siegrist geleitet wird, gehört mit dem Gründungsjahr 1837 zu den ältesten Buchhandlungen der Schweiz. Ein Spaziergang durch die Geschichte mit Hugo Doppler:

Hugo Doppler, wie weit zurück lassen sich die Spuren der über 180-jährigen Buchhandlungsgeschichte von Doppler in Baden zurückverfolgen? Die Geschichte der Buchhandlung hat vor allem mein Vater aufgearbeitet. Am 1. Januar 1837 gründete Johann Zehnder, Bruder des bekannten Buchdruckers und streitbaren Stadtammanns von Baden Joseph Zehnder, die «Zehnder’sche Buchhandlung». Wo sich der Laden befand, lässt sich nicht mehr feststellen. 1854 übernahm dann Johanns Sohn, Johann Zehnder der Jüngere die Buchhandlung. Da das Haus am jetzigen Standort an der Badstrasse 23 um 1850 gebaut wurde, zuerst aber die Post beherbergte, ist ein Einzug 1860 möglich. 1885 kauften die Gebrüder Doppler die Buchhandlung von Johann Zehnder. Diese stammten aus der Gegend von Worms und waren um 1870 mit ihrer Mutter in die Schweiz gekommen. Sie betrieben die Buchhandlung zuerst zusammen. August Doppler konvertierte 1887 und zog an die Weite Gasse, wo er die Buchhandlung «Doppler zum Pflug» gründete. Mein Grossvater Georg Doppler führte die ursprüngliche Buchhandlung alleine weiter. Seither gab es also in Baden eine reformierte Buchhandlung an der Badstrasse und eine katholische an der Weiten Gasse. Georg Doppler starb 1939, und mein Vater führte die Buchhandlung weiter. Ich schloss meine Lehre 1963 bei Waldmann in Zürich ab, nach verschiedenen Auslandaufenthalten trat ich ein und führte sie bis 2005, als sie von der Buch Shopping AG übernommen wurde. Das war seinerzeit die einzige Lösung, die sich anbot, denn ich wollte die Buchhandlung unbedingt weiter leben lassen. Knapp 10 Jahre später löste sich die Buch Shopping auf, und Daniel Stehelin war bereit, sie ab Frühjahr 2015 unter dem Namen «Bücher Doppler Gmbh» weiter zu betreiben.

 
Preise

Die Edition Moderne mit Sitz in Zürich gewinnt den Swiss Design Award in der Kategorie Vermittlung (Foto unten: Screenshot)

Der Deutsche Lesepreis geht an den deutschen Fussballprofi Thomas Müller für sein Engagement in der Leseförderung. Die Verleihung findet am 3. November digital statt

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SRF-Bücherliste

Radio SRF 2 Kultur

Literaturfenster, Montag, 27. September, 9–9.30 Uhr / W: 18.30 Uhr
Michael Köhlmeier: Matou (Hanser)

Kultur aktuell
Hervé Le Tellier: Die Anomalie (Rowohlt)
Maaza Mengiste: Der Schattenkönig (dtv)
Marieke Lucas Rijneveld: Mein kleines Prachttier (Suhrkamp)

Radio SRF 1

BuchZeichen, Dienstag, 28. September, 21.03 Uhr
Christine Brand: Bis er gesteht (Kampa)
Marieke Lucas Rijneveld: Mein kleines Prachttier (Suhrkamp)
Amanda Gorman: Change (Hoffmann und Campe)

 
Bestseller der Schweizer Verlage
Wochen Oktober/2021
Belletristik Hardcover
 1. Imboden, Blanca:  Rigi
 2. Calonder, Gian Maria:  Engadiner Herzrasen
 3. Shafak, Elif:  Das Flüstern der Feigenbäume
Sachbuch
 1. Lembo-Achtnich, Angela ; Fischer, Jonny:  Ich bin auch Jonathan
 2. Maier, Anna:  Sei du der Pilot deines Lebens
 3. Föllmi, Gisela:  Das Schweigen brechen
Kinder- und Jugendbuch
 1. Butler, M Christina:  Der kleine Igel und die verschwundenen Geschenke
 2. Koller, Boni ; Frick, Daniel:  Globi und Roger
 3. Jeffers, Oliver:  Hier sind wir
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Bücher Scheidegger, Affoltern am Albis
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Diogenes Verlag, Zürich
sucht per 1. Dezember 2021 oder nach Vereinbarung
eine:n Sachbearbeiter:in (100%)
Hogrefe AG, Bern
sucht im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung
eine:n Sachbearbeiter:in Marketing (60-80%) befristet
Orell Füssli Thalia AG, Filiale an der Spitalgasse in Bern
sucht per sofort und befristet bis 31. Dezember 2021
eine:n Verkaufsmitarbeiter:in Buchhandel (30%)
Orell Füssli Thalia AG, Filiale in Shopping Arena, St.Gallen
sucht per 1. November 2021 oder nach Vereinbarung
eine:n Buchhändler:in (20-25%)
Rotpunktverlag, Zürich
sucht per 1. Dezember 2021 oder nach Vereinbarung
eine:n Mitarbeiter:in Vertrieb/Marketing und Assistenz Geschäftsleitung (80-100%)
Studentische Buchgenossenschaft Bern
sucht per sofort oder nach Vereinbarung
eine:n Buchhändler:in (ca. 60 bis 80%)